blog-post-img-847

Dein ist nicht Dein

Lass es gehen,
wenn du es nicht mehr in deinen Händen hältst,
dann ist es nicht mehr Deins, sondern Seins,
Sein, was mal Dein war
Vergewissern musst du dich;

Dein war es,
Sein ist es.

Lass es gehen,
auch wenn deine Tränen
sogar die Erde lähmen.
Es ist nicht mehr in deinen Händen.
Es war niemals Deins, sondern immer Seins.

Und du gibst dich dem hin,
ganz nah bist du ihm, Sein gehört alles,
geliehen hast du es,
zurückgeben, willst du es nicht.

Lass es gehen und gib dich dem,
dem der alles erschaffen hat,
der, der dich gekrönt hat,
der der dich mit dieser Tiefe geschaffen hat.

Leere ist in dir,
Einfach bist du,
oder vermisst du etwa nicht die Sonne, wenn Wolken sie bedecken?
Schätzt du etwa nicht das Wasser, wenn du durstig bist?

Zu dem Allmächtigen, dessen Sein du bist,
gehörst du,
von ihm bist du gekommen,
zu ihm wirst du zurückkehren.

Bilal Erkin, M.A. 57 posts

Bilal Erkin ist studierter Islamwissenschaftler und Informationsverarbeiter. Derzeit ist er Doktorand am Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück und Referent beim Avicenna-Studienwerk.

Keine Kommentare

There are no comments in this article, be the first to comment!

Leave a Reply

Rules of the Blog
Do not post violating content, tags like bold, italic and underline are allowed that means HTML can be used while commenting. Lorem ipsum dolor sit amet conceur half the time you know i know what.